Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 12.10.2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung der Software Stravira („Dienst“), angeboten von [Name / Firma – im Adminpanel unter Admin-Daten eintragen], Deutschland („Anbieter“). Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen („Kunde“). Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand und Vertragsschluss
Der Anbieter stellt dem Kunden den Dienst als Software-as-a-Service über das Internet bereit. Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem gewählten Tarif und der Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung zustande. Die registrierende Person versichert, zur Vertretung des Kunden berechtigt zu sein.
§ 3 Tarife und Mitarbeiterkontingent
- Starter: Grundpreis 29 € pro Monat inklusive 10 aktiver Mitarbeitender; jede weitere Person 5 € pro Monat.
- Professional: Grundpreis 69 € pro Monat inklusive 15 aktiver Mitarbeitender; jede weitere Person 5 € pro Monat.
- Business: Grundpreis 129 € pro Monat inklusive 20 aktiver Mitarbeitender; jede weitere Person 5 € pro Monat.
- Enterprise: individuelle Vereinbarung.
Als aktiv gelten alle in Stravira geführten Mitarbeitenden, die nicht als ausgeschieden markiert sind. Ist das gebuchte Kontingent ausgeschöpft, können keine weiteren aktiven Mitarbeitenden angelegt werden, bis der Kunde zusätzliche Plätze oder einen höheren Tarif bucht. Zusätzliche Plätze und Tarifwechsel werden nach Bestätigung durch den Anbieter wirksam und ab dem Folgemonat anteilig berechnet.
§ 4 Preise und Zahlung
Alle Preise sind Endpreise; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Bei monatlicher Zahlung ist die Vergütung monatlich im Voraus fällig, bei jährlicher Zahlung jährlich im Voraus; bei jährlicher Zahlung gewährt der Anbieter einen Nachlass in Höhe von zwei Monatsbeiträgen. Die Abrechnung erfolgt per Rechnung; Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Der Anbieter kann Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens sechs Wochen zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraums anpassen; der Kunde kann in diesem Fall zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Verträge mit monatlicher Zahlung laufen auf unbestimmte Zeit und sind mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündbar. Verträge mit jährlicher Zahlung haben eine Laufzeit von 12 Monaten und verlängern sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn sie nicht mit einer Frist von einem Monat zum Laufzeitende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
§ 6 Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
Der Anbieter betreibt den Dienst mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns und strebt eine hohe Verfügbarkeit an. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters. Der Anbieter darf den Dienst weiterentwickeln, sofern die vereinbarten Kernfunktionen erhalten bleiben.
§ 7 Pflichten des Kunden
- Zugangsdaten geheim halten und Berechtigungen im eigenen Verantwortungsbereich sorgfältig vergeben.
- Nur Daten verarbeiten, zu deren Verarbeitung der Kunde berechtigt ist; Informationspflichten gegenüber Beschäftigten und Bewerbenden erfüllt der Kunde selbst.
- Mitbestimmungsrechte (z. B. § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG) vor dem Einsatz beachten.
- Den Dienst nicht missbräuchlich nutzen, insbesondere keine Sicherheitsmechanismen umgehen.
§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag, der mit Vertragsschluss Bestandteil dieses Vertrags wird. Die Daten werden ausschließlich in Rechenzentren in Deutschland gespeichert.
§ 9 Daten bei Vertragsende
Der Kunde kann seine Daten während der Vertragslaufzeit jederzeit über die Exportfunktionen (CSV/Excel, API) abrufen. Nach Vertragsende hat der Kunde 30 Tage Gelegenheit zum Export; anschließend löscht der Anbieter die Daten des Kunden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 10 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlte Vergütung. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, die der Kunde auf Grundlage von Auswertungen oder KI-Vorschlägen trifft.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für Kaufleute ist der Sitz des Anbieters. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.